Akupunktur hat sich als wirksame Methode zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne etabliert. Regelmäßige Sitzungen können sowohl die Häufigkeit der Attacken als auch ihre Intensität spürbar senken.
Was ist Migräne?
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die den Alltag vieler Betroffener erheblich beeinträchtigt. Kennzeichnend sind anfallsartige, meist einseitig pulsierende Kopfschmerzen von starker Intensität, begleitet von Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Übelkeit. Eine Attacke kann wenige Stunden dauern, oder mehrere Tage.
Hilft Akupunktur bei Migräne?
Akupunktur wirkt vor allem vorbeugend. Sie reduziert die Zahl der Migränetage und mildert die Schwere der Attacken. Studien belegen, dass sie dabei mit medikamentöser Prophylaxe vergleichbare Ergebnisse erzielt, bei deutlich besserem Verträglichkeitsprofil.
In unserer Praxis bestätigt sich dieses Bild regelmäßig: Viele Patientinnen und Patienten berichten nach einer Akupunkturbehandlung von weniger und schwächeren Attacken. Häufig lässt sich in der Folge auch der Medikamentenbedarf reduzieren.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
Das lässt sich pauschal nicht beantworten und wird individuell besprochen. Erfahrungsgemäß empfehlen wir mindestens zehn Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen. Viele Patientinnen und Patienten spüren bereits nach wenigen Behandlungen eine Verbesserung.
Was kostet eine Akupunkturbehandlung bei Migräne?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten derzeit in der Regel nicht, einzelne Kassen gewähren jedoch einen Zuschuss. Private Krankenversicherungen zeigen sich hier großzügiger. Ob und in welchem Umfang Ihre Kasse die Behandlung bezuschusst, erfragen Sie am besten direkt dort.
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Pro Sitzung sollten Sie mit Kosten zwischen 80 und 120 Euro rechnen.


